Acetylen C2H2

Was ist Acetylen?

Acetylen wird auch Ethin genannt. Acetylen ist in reiner Form geruchlos, das technisch eingesetzte Acetylen richt durch Beimischungen leicht knoblauchartig.  Acetylen ist extrem entzündbar, es besteht Explosionsgefahr. Es ist leichter als Luft und verbrennt in der Luft träge mit einer gelben stark rußenden Flamme. Acetylen ist ein ungiftiges Gas, das in hoher Konzentration zur Ohnmacht bzw. zum Ersticken führen kann.

Hauptanwendungen/Lieferformen:

Acetylen ist ein universell verwendbares Brenngas für alle Verfahren der Autogentechnik wie z. B.:

  • Gasschweißen von un- und niedriglegiertem, sowie hochlegiertem Stahl und Aluminiumwerkstoffen
  • Brennschneiden von un- und niedriglegiertem Stahl mit einem Kohlenstoffäquivalent < 1
  • Flammspritzen aller Metallwerkstoffe sowie Keramiken und Kunststoffen
  • Flammstrahlen von Oberflächen aus z. B. Beton, Naturstein oder Stahl
  • Flammrichten und -löten aller Metallwerkstoffe
  • Vor- und Nachwärmen von un- und niedriglegiertem Stahl, insb. Feinkornstahl, Aluminium und z. B. Guß- und Duplexwerkstoffen

Sicherheit:

Acetylen wird in Druckgasflaschen mit poröser Füllmasse in Aceton gelöst transportiert und gelagert (kastanienbraune Flaschenschulter). Acetylen ist ein nicht toxisches, brennbares Gas. Acetylen bildet mit Luft explosionsfähige Gemische (Zündbereich: 1,5 – 83 Vol.%). Das energiereiche Acetylenmolekül kann unter ungünstigen Umständen ohne Mitwirken von Sauerstoff zerfallen und dabei Energie freisetzen. Dieser Selbstzerfall kann dadurch eingeleitet werden, dass eine Acetylenflasche großer Hitze ausgesetzt wird oder durch einen Flammenrückschlag in die Flasche (erkennbar ist der Beginn des Zerfalls durch Wärmeentwicklung in der Flasche).

Flaschengrößen:

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